BEHANDLUNGSABLAUF

Zu wissen, was einen erwartet, ist ausschlaggebend, um ein Gefühl für bestimmte Situationen zu bekommen. Aus diesem Grund möchte ich Ihnen im Folgenden detailliert schildern, wie mein genaues Vorgehen bei Behandlungen meiner Patienten ist. Das ermöglicht Ihnen einen ersten Eindruck und unterstützt Sie optimaler Weise bei der Entscheidungsfindung.

Zuerst steht natürlich die Terminvereinbarung an. Hundehalter können hier zwischen einem Hausbesuch oder meinem Behandlungszimmer in Wellingsbüttel wählen. Für alle anderen Haustiere empfehlen sich immer Hausbesuche. Die meisten Tierarten sind Ausflüge in er Regel nicht gewohnt und fühlen sich in ihrem bekannten Umfeld wesentlich wohler. So ermöglicht man ihnen eine stressfreie Therapie, was sich in vielen Fällen positiv auf den Krankheitsverlauf auswirkt.


Steht der Termin zur Behandlung, bitte ich die Tierhalter sich meinen Anamnesebogen herunterzuladen und in aller Ruhe bis zu unserem Treffen auszufüllen. Diesen gehen wir dann vor Ort gemeinsam durch. 


Die Anamnese hilft mir dabei, ein Gefühl für das Tier und seinen Charakter zu entwickeln. Da ich ganzheitlich behandle, spielt sein Wesen für mich eine zentrale Rolle. Ebenso großen Wert lege ich auf das Thema Futter. Die Diätetik stellt in der TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) eine der fünf Säulen dar, wie auch Akupunktur eine dieser Säulen ist. Daher sollte die Zusammensetzung des Futters unbedingt verfügbar sein (auf der Verpackung oder online), damit wir dieses zusammen durchgehen und optimieren können. 


Im Anschluss an die Anamnese nehme ich den energetischen Puls des Tieres. Anhand des Pulses bekomme ich Aufschluss darüber, über welches Maß an Energie die einzelnen Meridiane (Energieleitbahnen im Körper) verfügen. Je nach Diagnose folgen Hinweise zur Unterstützung des Tieres im Alltag. Sie können Ihr Tier mit homöopathischen Mitteln, einer bestimmten Fütterung und Kräutern unterstützen. Individuell nach dem Befund anhand der Pulsdiagnose. 


Anschließend wird das Tier akupunktiert. Meist verwende ich 1 bis 3 Nadeln. Diese setze ich vornehmlich in 

die Pfoten des Tieres. Für uns Menschen eine grauenvolle Vorstellung, doch Tiere zucken meist nicht mal mit der Wimper. Die Nadel sollte mindestens 1 Minute im Körper verweilen, gern länger. Nachdem die Nadel ihren Impuls gesetzt hat und entfernt wurde, geht auch der Termin zu Ende. 


Das Tier wird nach der Behandlung in den meisten Fällen sehr müde bis schläfrig sein. Dieser Zustand kann bis zu zwei Tage anhalten. Der Körper arbeitet in Höchstform und benötigt daher alle Energie zur Genesung. Energie zum Herumtollen wird vom Körper daher erst einmal eingespart. Ganz schön schlau die Natur. 


Ich wünsche mir von allen meinen Klienten eine Rückmeldung innerhalb von 3 bis 5 Tagen nach der Behandlung. Dafür bitte ich die Halter ihr Tier in dieser Zeit genau zu beobachten. Welche Veränderungen lassen sich feststellen?


Sofern das Tier Veränderungen zeigt, ist es ein Indiz, dass der Körper den Impuls der Nadel gut angenommen hat. In den ersten Wochen ähnelt der Zustand des Tieres oft einem Parabelflug. Mal deutlich besser, dann wieder schlechter. Die Konstanz kommt häufig erst mit der Zeit und den Folgebehandlungen. 


Ich behandle nach der Methode des norwegischen Heilpraktikers für Mensch und Tier  Are Thoresen. Dessen Grundvoraussetzung ist die Pulsdiagnose. Anhand des Pulsbildes ist es möglich, die Energien so zu lenken, dass der Körper ein harmonisches Maß findet. Optimaler Weise ist in keinem Bereich zu viel noch zu wenig Energie. Mit dem Setzen der Nadel gibt man den Impuls dazu. Der Körper benötigt circa drei Wochen um diesen Stimulus vollständig zu entfalten. In dieser wichtigen Ruhephase sollte keine weitere Behandlung stattfinden. Das würde den Körper in seiner Selbstheilungsarbeit unterbrechen und irritieren.



Erklärungen zur Pulsdiagnose

Im Körper gibt es 12 Hauptmeridiane, die bereits erwähnten Energieleitbahnen des Körpers, in welchen
Energie – das Qi – fließt. Optimaler Weise befindet sich in jedem Meridian das gleiche Maß an Energie. Dies ist allerdings nie der Fall, leichte Verschiebungen gibt es in jedem Körper.


Welcher Meridian zu viel Energie hat, zeigt sich meist anhand der Symptome. Die so genannte „Fülle“ ist also relativ leicht zu finden. Welcher Meridian hingegen zu wenig Energie hat, lässt sich allerdings nur anhand des Pulses feststellen. Die so genannte „Leere“ ruft in der Regel keine Symptome hervor, ist aber ausschlaggebende Ursache einer Erkrankung. Um Herauszufinden, welcher Meridian über zu wenig Energie verfügt, benötige ich das Pulsbild. Jeder Meridian hat eine bestimmte Pulstaststelle am Körper, die Aufschluss über das Level der Energie des jeweiligen Meridians gibt. Habe ich herausgefunden, wo die „Fülle“ und wo die „Leere“ verankert sind, kann ich dieses Ungleichgewicht mittels dem Impuls der gesetzten Akupunkturnadel harmonisieren. Die Energien finden wieder ihre Balance.


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